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1.Dezember ab 14:00 Uhr Adventliches Beisammensein am Weinstand...
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Martinsthaler Weinfest erfindet sich auch nach 90 Jahren immer noch neu

Von Ingeborg Toth aus dem WK/TG

 

Seit 1928 gibt es ein Weinfest in Martinsthal. Die „Jubiläums“ausgabe fand am Wochenende statt – mit einigen Veränderungen und bestem, weil nicht zu heißem Schoppenwetter

Kaum noch freie Plätze: Beim Martinsthaler Weinfest, das in diesem Jahr 90 wird, herrscht nach wie vor großer Andrang.                                                                                                 Foto: DigiAtel/Heibel
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MARTINSTHAL - Weinkönigin Elena brachte es auf den Punkt: „Endlich mal wieder richtiges Trinkwetter. Zum Glück ist die Schorle-Zeit vorbei.“ Bei sommerlich- angenehmen Temperaturen genossen die zahllosen Besucher des Weinfestes in Martinsthal die edlen Tropfen der heimischen Winzer wieder pur. Wieweit sich der gute Ruf des Drei-Tage-Festes verbreitet hat, verblüffte auch Gregor Schwiebode, Vorsitzender des Verkehrsvereins. Er begrüßte 100 Gießener, von denen einer auf der Tourismusmesse in Stuttgart den Tipp gesteckt bekam, doch mal Deutschlands ältestes Weinfest zu besuchen. Was die Martinsthaler 1928 zum ersten Mal aufzogen, war keine Kerb, keine Kirchweih, es ging nur darum, den Sommer und den Wein zu feiern. Mit Umzügen in den Anfangsjahren, so Schwiebode, und mit wechselnden Festplätzen, wie eine Chronik ausweist.

Um das „Jubiläum“ zu feiern, hatte sich ein Team Gedanken darüber gemacht, was am Festplatz im Wiesental noch zu verbessern ist. Die Kulissen wurden neu arrangiert, es entstand ein gemütlicheres Viereck, das an allen Seiten geschlossener wirkt. Auf ein Zelt wurde diesmal verzichtet. Neu war ein professionell eingerichteter mobiler Weinstand, an dem sich alle, die mit dem Bus kamen, ein Piffchen abholen konnten. Elena und ihre Weinprinzessin Laksana verkauften Lose einer Tombola. Im Wiesental soll mit dem Erlös eine zusätzliche Attraktion entstehen, so Schwiebode. Er achtete darauf, dass weder DJ Ben noch die Colored Songs Band mit den Hits der 60er und 70er zu laut wurde: „Die Leute wollen sich noch unterhalten können!“ Auf die Jubiläums-Attraktion, ein Feuerwerk, wie man es bereits im siebten Festjahr für 200 Reichsmark veranstaltet hat, mussten die Feiernden verzichten. Einen Waldbrand wollte keiner riskieren.

Weine, „die noch nie so gut waren wie heute“

Sicherheit war auch das Thema von Günter Kempenich aus Rauenthal, der zusammen mit seiner Frau an einem der Tische saß. Die beiden schafften es bergab in zehn Minuten ins Wiesental, bergauf „dauert es etwas länger“. Der Rauenthaler überprüfte die gesamte Elektrik auf dem Festplatz und schob unauffällig einen Bereitschaftsdienst, wenn er mit seiner Frau scheinbar ganz privat einen Schoppen trank. Er war einer von vielen ehrenamtlichen Helfern, von denen Patrick Kunkel mit viel Hochachtung sprach. Eltvilles Bürgermeister, in Martinsthal zu Hause, sah es nüchtern: Solange sich noch so viele helfende Hände fänden, werde mit dem Weinfest „ein Stück Heimat erhalten“. Mit Martinsthaler Weinen, „die noch nie so gut waren wie heute“, sagte Winzer Walter Schlepper vom Weingut Engelmann-Schlepper. Bislang sei der Klimawandel nur von Vorteil.

Dazu komme eine hervorragend ausgebildete Winzergeneration – kein Betrieb ohne exzellente Fachleute. Während der drei Festtage waren sie auch am Weinstand im Wiesental präsent, an dem Weine aller heimischen Winzer ausgeschenkt wurden – was die Besucher zu schätzen wussten.

Flyer Weinfest 2018_0001.pdf
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